Reden Statt Roden

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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Armin Laschet,
Sehr geehrte Frau Bundesumweltministerin Svenja Schulze,
Sehr geehrter Herr Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier,
 

derzeit ist der multinationale Energiekonzern RWE dabei, den Hambacher Wald für einen Tagebau zu räumen. Wenn der Plan aufgeht, könnten Kettensägen bald loslegen und Bäume fällen, die dort seit vielen Jahrhunderten stehen.

Seit über fünf Jahren protestieren Aktivistinnen und Aktivisten gegen diese Pläne, um den Hambacher Waldes zu schützen. Doch trotz zahlreicher Beschwerden konnten sie RWE nicht aufhalten.

Durch die Produktion von Braunkohle im Rheinland ist das Unternehmen für 30% der deutschen CO2-Emissionen verantwortlich. Die von der Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission wird über die Zukunft der Kohle in Deutschland entscheiden müssen.

Doch während die Kohlekommission aktuell über ein Kohleausstiegsdatum verhandelt, schafft RWE mit der Zerstörung des Hambacher Waldes im Alleingang Fakten. Damit untergräbt RWE auch die Arbeit der Kohlekommission.

Die Bundesregierung und die nordrhein-westfälische Landesregierung haben die Macht, dieses für unsere Umwelt und das Klima enorm schädliche Projekt zu stoppen.

Deshalb fordern wir Sie auf:

• Stoppen Sie die Räumung und die Rodung des Hambacher Waldes, bis die Kohlekommission ihren Vorschlag zum deutschen Kohleausstieg vorgelegt hat. Bitte sorgen Sie dafür, dass der Hambacher Wald verschont bleibt, solange die Verhandlungen noch im Gange sind.
• Schützen Sie das Recht der Aktivistinnen und Aktivisten, friedlich gegen die Rodung des Waldes zu demonstrieren.

Der Hambacher Wald muss bleiben!

Mit freundlichen Grüßen,

 

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Diart Jaqueline
Martina Quednau
Susanne Heyne
Andreas Mertens

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